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Shai Khan freut sich über den Frühling

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Herausgegeben von in ätherische Öle, Gesundheit, Pferde ·
Shai Khan freut sich über den Frühling

 
Seit 1999 begleitet mich mein Pferd Shai Khan in meinem Leben. In diesem Jahr - mein erster Sohn war gerade 1 Jahr alt - hatte ich mir einen Traum erfüllt und einen 3-jährigen Hengst gekauft, Crescendo, Während ich im Stall des Züchters damit beschäftig war, Crescendo anzureiten, suchte mich Shai Khan auf der Koppel als den Menschen aus, mit dem er zusammen sein möchte.
 
 
Niemand konnte Shai Khan anfassen, aber zu mir kam er kuscheln und so kam es, dass er gemeinsam mit seinem Kumpel Crescendo zu mir zog. Das ist nun schon 21 Jahre her. Meine Kinder wurden mit den beiden groß, es gibt viele Erinnerung an schöne und lustige Erlebnisse und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es eines Tages auf meinem Hof sein wird, ohne die Pferde.
 
 
Obwohl Shai Khan schon 24 Jahre alt ist, benimmt er sich immer noch wie damals mit 3, aber physisch neigt er nun vermehrt zu Koliken und seine Zähne werden immer schlechter. Einen entzündeten Backenzahn möchten wir nicht mehr herausnehmen, denn nach der letzten Zahnbehandlung hatte er eine Kolik – die dritte im vergangenen Jahr 2018.
 
 
Im November 2018 bekam dann auch Crescendo ganz plötzlich eine schwere Kolik. Einen Tag lang haben die Tierärzte in der Klinik um ihn gekämpft, aber Crescendo wollte nicht mehr. Es gab nur noch einen Weg, ihm meine Liebe zu zeigen und ihn von den höllischen Schmerzen zu erlösen.
 
 
Mitte Januar 2019 musste der Tierarzt einmal mehr kommen, nur diesmal war es keine Kolik…
 
 
Shai Khan hatte hohes Fieber und grünlich-zähen, widerlich stinkenden Ausfluss aus den Nüstern. Es stellte sich heraus, er hatte eine Sepsis. Die Infektion des entzündeten Zahnes war in die Kiefern- und Stirnhöhlen aufgestiegen und hatte sich dann ausgeweitet.
 
"Hören sie mal," sagte der Tierarzt und klopfte auf Shai Khans Stirn, "alles voll. Er macht es uns ganz leicht, ohne lange Quälerei oder Behandlung.“, meinte er und schlug vor, das taumelnde Pferd einzuschläfern. Nur weil am Freitagabend der Abdecker nicht kommt, das tote Pferd das ganze Wochenende im Garten liegen würde und meiner Tochter schon die Tränen herunterliefen, gab er Shai Khan ein fiebersenkendes Mittel und ein Antibiotikum. "Das tun wir jetzt nur für die Menschen. Es tut mir sehr leid, aber das wird nicht mehr gut werden. Stellen Sie sich darauf ein.", sagte er.
 
 
"Nein, das geht doch nicht!", dachte ich. „Mein schwarzer Hengst, der mich ausgesucht hatte, den ich gezähmt habe!“ Ich wollte um jeden Preis um Shai Khans Leben kämpfen. So nahm ich einen Eimer, weichte dort eine Schippe Mash mit heißem Wasser ein, wartete, bis es abgekühlt war, goss eine Tasse Sonnenblumenöl hinein und in diese Lache träufelte ich alles an ätherischen Ölen, von dem ich glaubte, es könne Shai Khan helfen. Ich probierte den Brei– scharf brannte es auf meinen Lippen – es schmeckte scheußlich! „Ob er das fressen wird?“, überlegte ich. Er wollte! Er kommt seitdem sogar wiehernd angaloppiert, sobald er mich mit dem Eimer kommen sieht.
 
Seit diesem Tag Mitte Januar bekommt er morgens und abends sein Mash mit jeweils 6 Tropen der ätherischen dōTERRA-Öle von Oregano, Rosmarin, Thymian, Eukalyptus, Copaiba und der Mischung On Guard. Dazu noch ein, zwei Tropfen Frankincense. Ich reibe ihm von der Mischung Air unter die Nüstern und die Mischung ZenGest auf die Kiefern- und Stirnhöhlen.
 
 
Damals, Mitte Januar, habe ich so sehr gehofft, dass er noch einmal auf der Koppel herumlaufen und frisches, grünes Gras fressen kann. Die Weidesaison schien noch unendlich weit entfernt.
 
 
Nun ist sie da! Shai Khan geht es gut. Seit Mitte März reiten wir ihn wieder und er hat sogar einen neuen Kumpel gefunden, mit dem er sein Mash teilt...aber manchmal, wenn ich ihn so stehen sehe, sieht es aus, als stünde Crescendo noch neben ihm.
 



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